Ärzte Zeitung, 16.10.2009

Experte: Hilfen für Demenzkranke besser koordinieren!

DÜSSELDORF (iss). Die erwartete Zunahme von Demenzerkrankungen stellt das Gesundheitssystem vor zwei wesentliche Herausforderungen: die Intensivierung der Grundlagenforschung und den Ausbau von Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Das sagte Professor Ralf Ihl, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie- und -psychotherapie am Krankenhaus Maria Hilf in Krefeld, am Rande der Messe Rehacare in Düsseldorf.

"Es kommt darauf an, dass wir die Betroffenen aufklären, die häuslich Pflegenden entlasten und die vorhandenen Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen koordinieren und in entsprechenden Hilfearrangements für die demenzkranken Menschen bündeln", sagte Ihl. Dafür müsse die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Versorgungsangeboten gestärkt und die Vernetzung der Anbieter unterschiedlicher Hilfeleistungen verbessert werden. Präventionsmaßnahmen seien noch viel zu wenig bekannt, sagte der Arzt.

Topics
Schlagworte
Pflege (4599)
Demenz (1849)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »