Ärzte Zeitung online, 23.10.2009

Experten: Sozialarbeit in Kliniken unterfinanziert

MÜNSTER (dpa). Die Sozialarbeit in Krankenhäusern wird für Patienten immer wichtiger, hat aber aus Sicht von Experten nur einen geringen Stellenwert im Gesundheitswesen.

Sozialarbeiter helfen Patienten nach der Klinik-Entlassung und bringen Therapien auf den Weg, etwa Reha-Maßnahmen und ambulante Pflege oder knüpfen Kontakte zu Selbsthilfegruppen. Im Vergleich zur ärztlichen und pflegerischen Versorgung sei der Sozialdienst der "unterfinanzierte Part", sagte der Pflegedirektor der Universitätsklinik Münster, Michael Rentmeister, am Donnerstag. Ende Oktober kommen 450 Experten zum Bundeskongress der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen in Münster zusammen.

Vereinigung Sozialarbeit: http://dvsg.org

Topics
Schlagworte
Pflege (4593)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »