Ärzte Zeitung, 05.11.2009

DHS: Todesfälle in Heimen genau prüfen

BERLIN (ble). Die Deutsche Hospiz Stiftung (DHS) fordert verpflichtende amtsärztliche Leichenschauen für Todesfälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen. "Jedes Mal, wenn ein pflegebedürftiger Mensch oder ein Krankenhauspatient stirbt, muss die Todesursache besonders gründlich aufgeklärt werden.

Nur so können wir das tausendfache unentdeckte Töten verhindern", sagte DHS-Geschäftsführer Eugen Brysch vor der heute beginnenden Konferenz der Länderjustizminister in Berlin. Jedes Jahr bleiben Experten zufolge bis zu 2400 Tötungsdelikte unentdeckt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Diese Videos sollten Sie unbedingt sehen

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen in kurzen Videos zusammen. mehr »

Massive Technik-Pannen behindern Ärztetag weiterhin

Nicht einsehbare Anträge, verschobene Abstimmungen: Technische Probleme machen Delegierten und Journalisten auf dem Ärztetag arg zu schaffen. mehr »