Ärzte Zeitung online, 09.04.2010

Pflegeversicherung 2009 in schwarzen Zahlen

BERLIN (dpa). Die gesetzliche Pflegeversicherung hat trotz der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben. Der Überschuss lag bei knapp einer Milliarde Euro, geht aus Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums vom Freitag in Berlin hervor.

Das Ergebnis lag damit zum zweiten Mal nacheinander im Plus. 2008 betrug der Überschuss 627 Millionen Euro. Dies ist eine Folge der Beitragserhöhung von Mitte vergangenen Jahres. Davor schrieb die Pflegeversicherung - mit einer rein statistisch bedingten Ausnahme im Jahr 2006 - seit 1999 immer rote Zahlen.

2009 lagen die Einnahmen der Pflegeversicherung bei 21,3 Milliarden Euro. Diesen standen Ausgaben von 20,3 Milliarden Euro gegenüber. Die eiserne Reserve erhöhte sich damit - über den Planansatz hinaus - auf 4,8 Milliarden Euro. Das entspricht 2,8 Monatsausgaben.

Topics
Schlagworte
Pflege (4597)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »