Ärzte Zeitung, 11.12.2010

Innovationspreis für ambulantes Pflegekonzept

In Bremen gehen die ambulanten Pflegedienste ganz neue Wege bei der Betreuung von alleinstehenden Menschen: Sie wollen ihnen ein selbständiges Leben ermöglichen. Nun ist das Bremer Gesundheitsprojekt "saluto" ausgezeichnet worden.

BREMEN (cben). Mit dem "Häusliche Pflege Innovations Preis 2010" ist das Bremer Gesundheitsprojekt "saluto" geehrt worden. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung der Fachzeitschrift "Häusliche Pflege" geht alljährlich an innovative Managementideen ambulanter Pflegedienste und wurde in Köln überreicht.

"Saluto" unterstützt mit einem wohnortnahen Gesundheitsservice ältere und alleinstehende Menschen, um ihnen ein sicheres und selbständiges Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Dazu haben die ambulanten Pflegedienste Bremer Pflegedienst und vacances eigens die "mein zuhause GmbH" gegründet.

Das Unternehmen entwickelte ein Versorgungsangebot für die älteren Mieter der kommunalen Wohnungsgesellschaft Bremens, "Gewoba". Es umfasst außer der häuslichen Gesundheitspflege viele weitere Serviceleistungen: Ein Sozialpädagoge und eine Pflegewirtin beraten in Fragen der Gesundheit oder organisieren Klinikaufenthalte.

Sie unterstützen bei Anträgen für Gesundheitsleistungen und vermitteln soziale und hauswirtschaftliche Hilfen, teilte die Mein Zuhause GmbH mit. Für diese Leistungen steht ein Netz aus Dienstleistern, Ärzten und Apotheken sowie des Bremer Klinikverbundes Gesundheit Nord bereit.

Info: www.mein-zuhause.info

Topics
Schlagworte
Pflege (4526)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »