Ärzte Zeitung, 09.01.2011

SPD gegen Kapitalstock für Pflegeversicherung

BERLIN (dpa). Die SPD lehnt den Aufbau eines Kapitalstocks für die Pflegeversicherung strikt ab.

Zusatzbeiträge der Versicherten, die für später angespart werden, würden der umlagefinanzierten gesetzlichen Pflegeversicherung de facto Geld entziehen, heißt es in einem Positionspapier, das der SPD-Vorstand am Dienstag beschließen will.

Die schwarz-gelbe Koalition hat die Schaffung eines zusätzlichen Finanzpolsters vereinbart. Über Details will Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) im Zuge der für 2011 geplanten Reform der Pflegeversicherung beraten.

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