Ärzte Zeitung online, 27.05.2011

Bundesrat sieht Pflegepläne Schröders kritisch

BERLIN (dpa). Der Bundesrat bewertet Details der Pläne von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) kritisch, für Arbeitnehmer die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern.

Sie sollen bei der häuslichen Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger die Möglichkeit erhalten, maximal zwei Jahre die Stundenzahl im Job bei staatlich geförderter Aufstockung des Arbeitsentgelts zu reduzieren.

Die Länder halten es für möglich, dass sich kleine Unternehmen wegen zu hoher Bürokratiekosten an dem Pflegezeitmodell gar nicht beteiligen - und sprachen sich für Änderungen aus.

Sie verlangen zudem Auskunft über die finanziellen Auswirkungen auf die Länder, die sich aus einem neuen Kündigungsschutz während der Pflegezeit ergeben.

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