Ärzte Zeitung online, 31.07.2011

Ministerpräsident Müller will Lockerung der Zuwanderungsregeln

MÜNCHEN/SAARBRÜCKEN (dpa). Der scheidende saarländische Ministerpräsident Peter Müller hat sich für eine weitere Liberalisierung des Zuwanderungsrechts ausgesprochen. "Das Boot ist immer noch nicht voll", sagte der CDU-Politiker.

"Wir spüren, dass unser Boot nicht hinreichend besetzt ist." Die Überalterung der Gesellschaft führe dazu, dass sich der Fachkräftemangel weiter verschärfe. Da gebe es "nach wie vor unnötige Bremsen - etwa bei den Einkommensgrenzen", sagte Müller dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Zuwanderung wichtig für Pflegebereich

Müller fordert eine Zuwanderung, die sich an Deutschlands eigenen Interessen orientiert. "Dabei geht es nicht nur um High Potentials, sondern es wäre auch für den Pflegebereich gut, wenn qualifizierte Menschen sich bei uns eine neue Heimat schaffen wollen." Die Instrumente dafür müssten weiterentwickelt werden.

Müller gibt sein Amt nach zwölf Jahren ab und strebt einen Richterposten beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe an. Zur Nachfolgerin soll am 10. August die bisherige Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gewählt werden.

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