Ärzte Zeitung, 18.08.2011

Ambulante Hilfe für Behinderte in NRW wird optimiert

KÖLN (akr). Die Landschaftverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) und die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege haben eine Vereinbarung zur Weiterentwicklung der Hilfen für Menschen mit Behinderung unterzeichnet.

Darin verständigen sie sich auf gemeinsame Grundsätze und konkrete Vorhaben, die bis Ende 2013 umgesetzt werden sollen. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau von ambulanten Angeboten für Personen mit höherem Hilfebedarf und für Menschen, die mit einem Handicap alt geworden sind.

Die Eingliederungshilfen werden bislang von den Landschaftsverbänden finanziert, kritsierte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch. Angesichts der steigenden Zahl Hilfsbedürftiger müsse sich die Bundesregierung an der Finanzierung beteiligen.

Topics
Schlagworte
Pflege (4608)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »