Ärzte Zeitung, 29.09.2011

DIW fordert eine baldige Pflegereform

BERLIN (eb). Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die schwarz-gelbe Koalition aufgefordert, die geplante Pflegereform möglichst bald auf den Weg zu bringen.

Noch verfüge die gesetzliche Pflegeversicherung über finanzielle Rücklagen. Diese seien aber vermutlich spätestens im Jahr 2015 aufgebraucht, hieß es.

Im Jahr 2009 erhielten rund 2,3 Millionen Menschen Leistungen der Pflegeversicherung, 2050 würden es mehr als doppelt so viele sein.

"Will man einen Pflegenotstand vermeiden, ist eine Reform der Pflegeversicherung unausweichlich", betonte DIW-Expertin Kornelia Hagen.

Topics
Schlagworte
Pflege (4522)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »