Ärzte Zeitung, 27.10.2011

Kongress sucht Strategien für die Pflege

Die politische Debatte um die Pflege reißt nicht ab. Ein wichtiges Thema - das auch beim Gesundheitspflege-Kongress im November in Hamburg diskutiert wird.

Auf der Suche nach Strategien für die Zukunft der Pflege

HAMBURG (eb). Das Tor zur Substitution ist weit geöffnet: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat gerade in einem einstimmigen Beschluss und im Konsens nach dreijährigen Beratungen die Heilkundeübertragungsrichtlinie beschlossen.

Damit können Krankenkassen Modellversuche vereinbaren, in denen die Ausübung von Heilkunde durch besonders qualifizierte Pflegekräfte eingeübt wird.

Eine wegweisende Entscheidung, die sicher auch Thema beim 9. Gesundheitspflege-Kongress in Hamburg diskutiert wird. "Pflege - quo vadis? Politische Strategien und ihre Potenziale für die Pflege" - so lautet etwa das Thema von einer der dort angebotenen Veranstaltungen.

Unikliniken sind Partner

Mit dabei ist auch der Vorsitzende des Deutschen Pflegerates, Andreas Westerfellhaus. Er hat die GBA-Entscheidung ausdrücklich begrüßt.

Der Gesundheitspflege-Kongress wird jährlich von Springer Medizin zusammen mit dem Pflegemagazin Heilberufe veranstaltet, Kooperationspartner sind das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die Unikliniken Schleswig-Holstein (UKSH), die Asklepios-Kliniken Hamburg und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe.

Weitere Infos/Kongressanmeldung: Andrea Tauchert, Tel: 030 / 827875510, andrea.tauchert@springer.com, www.heilberufe-kongresse.de

Topics
Schlagworte
Pflege (4608)
Kongresse (5971)
Organisationen
UKE (735)
Personen
Andrea Tauchert (61)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

BERLIN. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. mehr »