Freitag, 25. Mai 2012
Ärzte Zeitung, 31.01.2012

Pflegeausbildung: NRW-Anbieter müssen zahlen

KÖLN (iss). In NRW müssen sich künftig alle Einrichtungen und ambulanten Dienste in der Altenpflege an der Finanzierung der Ausbildung beteiligen - egal, ob sie selbst ausbilden oder nicht.

Mit einer Umlagefinanzierung will Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) dem Fachkräftemangel in der Altenpflege begegnen. Alle 4500 Anbieter zahlen je nach Größe in einen Ausgleichsfonds.

Wer ausbildet, erhält aus dem Fonds die gezahlte Vergütung vollständig erstattet. "Mit dem Ausgleichsverfahren setzen wir in Nordrhein-Westfalen einen starken Anreiz, um mehr Menschen in der Altenpflege auszubilden", sagte Steffens.

| Share
Topics
Schlagworte
Pflege (2762)
Personen
Barbara Steffens (135)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

"Ärzte Zeitung" und AOK suchen einen Landarzt

"Landarzt gesucht" - unter diesem Motto suchen die "Ärzte Zeitung" und der AOK-Bundes­verband für die Gemeinde Woldegk in Mecklenburg einen neuen Hausarzt. Im Interview sprechen der AOK-Chef und der Chef von Springer Medizin über die Hintergründe. mehr »

Ärzte, vernetzt Euch!

Vom Deutschen Ärztetag soll ein Aufruf ausgehen für mehr vernetztes Arbeiten von Ärzten. Doch die Botschaft stieß nicht auf einhellige Begeisterung. Denn Kooperationen bergen auch das Risiko neuer Abhängigkeiten für Ärzte, warnten Delegierte. mehr »

Ein Jahr nach EHEC: "Viele Ärzte haben gar nicht gemeldet"

Viel wurden die Behörden während der EHEC-Epidemie gescholten. Doch auch an der Basis, bei den Ärzten, lief nicht alles rund. Im Interview zieht der Chef-Epidemiologe vom Robert Koch-Institut, Professor Gérard Krause, Lehren und spricht über selbst ernannte Experten. mehr »