Ärzte Zeitung, 31.01.2012

Pflegeausbildung: NRW-Anbieter müssen zahlen

KÖLN (iss). In NRW müssen sich künftig alle Einrichtungen und ambulanten Dienste in der Altenpflege an der Finanzierung der Ausbildung beteiligen - egal, ob sie selbst ausbilden oder nicht.

Mit einer Umlagefinanzierung will Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) dem Fachkräftemangel in der Altenpflege begegnen. Alle 4500 Anbieter zahlen je nach Größe in einen Ausgleichsfonds.

Wer ausbildet, erhält aus dem Fonds die gezahlte Vergütung vollständig erstattet. "Mit dem Ausgleichsverfahren setzen wir in Nordrhein-Westfalen einen starken Anreiz, um mehr Menschen in der Altenpflege auszubilden", sagte Steffens.

Topics
Schlagworte
Pflege (4518)
Personen
Barbara Steffens (360)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »