Ärzte Zeitung online, 27.06.2012

Schröder lobt Bufdi

BERLIN (dpa). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat eine positive Bilanz nach knapp einem Jahr Bundesfreiwilligendienst (BFD) gezogen.

"Was bisher über eine Dienstpflicht lief - der Zivildienst war ja das Gegenstück zur Wehrpflicht - funktioniert jetzt fast nahtlos über Freiwilligkeit. Das ist eine politische Sensation", sagte Schröder der Zeitung "Die Welt.

Im ersten Jahr hätten sich 50.000 Menschen an dem Dienst beteiligt, 20 Prozent seien älter als 50 Jahre.

"Wir sprechen damit also nicht nur die Jungen, sondern auch die Älteren an: Den Schreinermeister im Ruhestand, der in die Kita geht und mit den Kindern Vogelhäuser baut. Die pensionierte Lehrerin, die Kindern mit Migrationshintergrund bei den Hausaufgaben hilft", sagte Schröder.

Der BFD, auf Bufdi genannt, wurde zum 1. Juli 2011 als Ersatz für den zusammen mit der Wehrpflicht weggefallenen Zivildienst geschaffen.

Schröder sagte, eine Aufstockung der Stellen sei zurzeit nicht möglich. "Leider haben die Haushaltspolitiker aller fünf Bundestags-Fraktionen übereinstimmend gesagt, dass im Moment keine zusätzlichen Mittel vorhanden sind."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »