Ärzte Zeitung, 09.01.2013

NRW

Mehr Beschäftigte in der Pflege

KÖLN. Die Zahl der in der Pflege Beschäftigten ist in NRW von 2009 bis 2011 um 5,1 Prozent auf 214.516 gestiegen.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren Ende 2011 knapp 155.000 Personen in stationären Pflegeeinrichtungen beschäftigt, 59.657 bei ambulanten Pflegediensten.

Besonders stark war mit 9,5 Prozent der Zuwachs bei Teilzeitbeschäftigten. Die Zahl der stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen nahm in NRW um 3,2 Prozent auf 4634 zu. Von ihnen war rund die Hälfte in frei gemeinnütziger Trägerschaft. (iss)

[09.01.2013, 19:13:17]
Karin Koch 
Statistik hinterfragen
Gleichzeitig ist die Anzahl der Pflegebedürftigen in NRW um 7,6 Prozent gestiegen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pres_287_12.html

Ausserdem wird hier nicht zwischen Fachkräften in der Pflege und zwischen Hilfskräften in verschiedenen Funktionen unterschieden, siehe:
http://www.deutscher-pflegerat.de/dpr.nsf/E81BDA151130EDFEC125796C003DEB66/$File/DPR_Prof.%20Simon_Besch%C3%A4ftigte%20und%20Besch%C3%A4ftigungsstrukturen%20in%20Pflegeberufen_Eine%20Analyse%20der%20Jahre%201999%20-%202009_120118.pdf

Fazit: Die Pflegeversorgung ist schlechter geworden.
Exemplarisch dazu ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.klinikverbund-suedwest-die-intensivstation-steht-halb-leer.27b801ec-4521-4621-94b0-96131368e55a.html

Ärzt/innen sollten eine bessere Versorgung ihrer Patienten anstreben.
Ein Arzt allein kann keinen Patienten behandeln, die engsten Mitarbeiter des Arztes sind Fachkräfte im Gesundheitswesen.
Deshalb sollte eine Solidarität mit den Fachkräften im Gesundheitswesen angestrebt werden. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »