Ärzte Zeitung, 05.07.2013

Palliativmedizin

Neues Forum fördert Rechte Sterbender

BERLIN. Sterbende Menschen in Pflegeheimen werden von der Hospizversorgung ausgeschlossen: Diesen Vorwurf erhebt Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz.

Grund seien die geringeren Kosten in Heimen, die mit einer weniger spezialisierten Versorgung einhergingen. Benachteiligt würden die Patienten in Pflegeheimen auch bei der Versorgung mit hochwirksamen Schmerzmitteln, sagte Brysch.

Diesen Widersprüchen in der Versorgungsrealität soll das Forum Palliativ- und Hospizversorgung auf den Grund gehen, das am Donnerstag erstmals im Gesundheitsministerium zusammentrat.

Darin treffen sich Vertreter der Ärzte, der Pflegeberufe, der Kassen und des Ministeriums mit dem Ziel, gemeinsam konkrete Lösungen zu entwickeln.

Für die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) hat die GKV im Vorjahr 151,8 Millionen, für die Hospize 116 Millionen Euro qaufgewandt. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »