Ärzte Zeitung App, 07.01.2015

Pflegekammer

Rheinland-Pfalz beruft Ausschuss

Ein 26-köpfiges Gremium soll die Registrierung und Kammerwahl der bundesweit ersten Landespflegekammer in Rheinland-Pfalz vorbereiten.

MAINZ. Der Gründungsausschuss für die Landespflegekammer in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag erstmals in Mainz zusammen getreten.

"Es ist unser gemeinsames Ziel, das Projekt Landespflegekammer Schritt für Schritt zu einem Erfolg zu führen", betonte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) in ihrer Begrüßung des 26-köpfigen Gründungsausschusses.

Vorsitzender ist Dr. Markus Mai, als seine Stellvertreterin wurde Sandra Postel gewählt. Beisitzer im Rat sind Christa Wollstädter und Hans-Josef Börsch.

Nach Angaben des Ministeriums sind alle Mitglieder des Ausschusses "aktive Vertreterinnen und Vertreter der Pflege und ein repräsentatives Abbild der Pflege in unserem Land".

Die Rechtsaufsicht über die Körperschaft des öffentlichen Rechts hat das Landesgesundheitsministerium.

Bätzing-Lichtenthäler betonte, dass für die rheinland-pfälzische Landesregierung die Pflegekammer eine besondere Rolle spiele. "Rheinland-Pfalz hat die Pflege und die berufliche Situation der Menschen, die in der Pflege tätig sind, besonders im Blick.

Eine gute Pflege ist nur möglich, wenn die Rahmenbestimmungen stimmen."

Die Arbeit im Ausschuss wird in den kommenden Monaten von der Registrierung der Mitglieder und den ersten Kammerwahlen bestimmt sein, so das Ministerium.

Anfang 2016 soll dann die erste Vertreterversammlung stattfinden. Rund 40.000 Pflegekräfte gibt es in Rheinland-Pfalz.

Nach Ansicht der Ministerin werden nach Rheinland-Pfalz auch weitere Länder demnächst Pflegekammern einrichten. (bee)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »