Ärzte Zeitung, 08.09.2015

Studie

Gesundheitsempfinden beeinflusst Pflegerisiko

BERLIN. Pflegebedürftigkeit ist nicht nur Schicksal: Menschen, die ihre eigenen Ressourcen und Risiken gezielt beeinflussen, können die Entstehung von Pflegebedarf verzögern, mindern oder sogar vermeiden.

Das geht aus einer Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité hervor.

Das subjektive Gesundheitsempfinden der Probanden bei der Entstehung von Pflegebedarf sei zentral: Ältere Menschen, die ihre Gesundheit als schlecht einschätzen, hätten ein knapp vierfach höheres Pflegerisiko als Altersgenossen, die sie als gut einschätzen.

Die Autoren folgern, die gesundheitsfördernden Elemente in der Pflege müssten stärker als bisher genutzt werden. (fst)

Topics
Schlagworte
Pflege (4605)
Organisationen
Charité Berlin (2886)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Partydrogen immer höher dosiert

Wiener Experten schlagen Alarm: Partydrogen wie Ecstasy und Kokain werden nach ihren Erkenntnissen wegen höherer Dosierungen und Reinheit immer gefährlicher. mehr »