Ärzte Zeitung, 15.05.2013

Nordrhein-Westfalen

Alkoholprävention wird ausgebaut

KÖLN. Nordrhein-Westfalen sagt dem Komatrinken bei Kindern und Jugendlichen den Kampf an.

Das Gesundheitsministerium, die Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung und die Krankenkassen haben eine Vereinbarung zum Ausbau des durch ein Bundesmodellprojekt erprobten Präventionsnetzwerks "Hart am Limit" (HaLT) unterzeichnet.

Zu den 13 Standorten sollen elf weitere hinzukommen. In NRW werden jährlich 4000 Kinder und Jugendliche wegen einer Alkoholvergiftung in der Klinik behandelt.

"Die gezielte Ansprache bereits im Krankenhaus ist ein geeigneter und wirkungsvoller Ansatz, um Verhaltensänderungen zu erreichen", sagt der Leiter der Landeskoordinierungsstelle Dr. Hans-Jürgen Hallmann. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »