Ärzte Zeitung, 24.07.2014

Krebsvorsorge

Teilnahme der Männer weiter mau

KÖLN. In Westfalen-Lippe sind 2013 etwas mehr Menschen zur Krebsfrüherkennung gegangen als im Jahr zuvor. Allerdings ist bei den Männern die Inanspruchnahme nach wie vor sehr gering, wie eine aktuelle Auswertung der AOK Nordwest zeigt.

Danach waren im vergangenen Jahr 23,3 Prozent der Männer über 45 bei der Krebsvorsorge, nach 23,0 Prozent 2012. Bei den Frauen ab 20 stieg der Anteil von 39,8 Prozent auf 40,4 Prozent.

"Wir appellieren an die Bevölkerung, die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der Krankenkassen noch besser zu nutzen", sagt der Vorstandschef der Kasse, Martin Litsch. Die Check-ups erhöhten die Sicherheit, da bei einer früh erkannten Krebserkrankung die Heilungschancen steigen. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »