Ärzte Zeitung, 03.09.2014

Mamma-Screening

Ermittlung gegen Essener Radiologen eingestellt

KÖLN. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat das Ermittlungsverfahren gegen den Essener Radiologen eingestellt, dem grobe qualitative Mängel beim Mammografie-Screening vorgeworfen werden.

Die Behörde war wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung tätig geworden, weil eine Patientin behauptet hatte, der Arzt habe beim Screening bei ihr ein Karzinom übersehen.

Dieser Vorwurf ließ sich aber offensichtlich nicht belegen. Die Beschuldigungen gegen den Radiologen hatten in der Region Essen für große Unruhe und Verunsicherung bei betroffenen Frauen gesorgt.

Bei denjenigen, die eine Drittbefundung veranlasst hatten, konnten bislang keine Abweichungen von den ursprünglichen Ergebnissen festgestellt werden. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »