Ärzte Zeitung online, 18.10.2016

Bildung

Pädiater fordern Geld für eigene Stiftung

BAD ORB. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Stiftung Kind und Jugend des BVKJ für Projekte im Bereich früher Bildung und Förderung gerade bei sozial benachteiligten Familien finanziell zu unterstützen.

Hier bestünden noch "erhebliche Defizite", kritisierte Dr. Hermann-Josef Kahl, Bundespressesprecher des BVKJ beim Herbstkongress der Pädiater in Bad Orb. Zum Beispiel bei der Medienkompetenz oder bei der Förderung der kulturellen Teilhabe.

Über die Stiftung würden deshalb beim Projekt "Theater auf Rezept" Eintrittskarten zu Theaterveranstaltungen für Kinder und junge Menschen finanziert, die ansonsten kaum oder gar nicht am kulturellen Leben teilnehmen könnten.

Dafür seien bisher rund 200.000 Euro bereitgestellt worden. Diese Summe reiche aber nicht aus und sollte über Matching-Funds mit öffentlichen Geldern bezuschusst werden, forderte Kahl. (ras)

Topics
Schlagworte
Prävention (2122)
Pädiatrie (8367)
Organisationen
BVKJ (424)
Personen
Hermann-Josef Kahl (9)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »