Ärzte Zeitung online, 25.03.2014

Sachsen

Ministerium macht Weg frei für HzV-Vertrag

DRESDEN. Der überfällige Hausarzt-Vertrag mit der AOK Plus in Sachsen kommt nun doch: Der Sächsische Hausärzteverband wird mit der AOK Plus einen Hausarztvertrag verhandeln, nach dem das Landessozialministerium einen Erlass zur Bestimmung einer Schiedsperson herausgegeben hat.

Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, hat Sachsens mit Abstand größte Krankenkasse, bei der fast jeder Zweite versichert ist, bisher negiert. Die Begründung: Der Hausärzteverband vertrete nicht die Mehrheit der Ärzteschaft.

Nun hat das Ministerium nachgezählt und dem Verband eine Mandatierungsquote von 61,43 Prozent bescheinigt, sagte die Landesvorsitzende Ingrid Dänschel der "Ärzte Zeitung". Sie werde nun zügig mit der AOK Plus Verhandlungen aufnehmen.

Die Krankenkassen sind seit 2009 gesetzlich zum Angebot einer hausarztzentrierten Versorgung verpflichtet. Während mit Techniker Krankenkasse und IKK classic in Sachsen freiwillige HzV-Verträge geschlossen wurden, bestehen unter anderem mit dem Verband der Ersatzkassen und der Knappschaft geschiedste Verträge.

Die AOK Plus bietet seit 2005 in Sachsen lediglich eine sogenannte "Hausarztbasierte Integrierte Versorgung" an. (rbü)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »