Ärzte Zeitung, 30.06.2008

Ex-Justizsenator bezichtigt sich der Sterbehilfe

HAMBURG (dpa). Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat nach eigenen Angaben bei einer 79-jährigen Frau aus Würzburg Sterbehilfe geleistet. Seine umstrittene "Selbsttötungsmaschine" sei nach Abwägung der Risiken nicht zum Einsatz gekommen, sagte Kusch am Montag in Hamburg.

Bei der im April der Öffentlichkeit vorgestellten Maschine wird per Knopfdruck der Motor in Gang gesetzt, der dann aus zwei Spritzen ein Narkotikum und Kaliumchlorid in die Venen presst.

Die Rentnerin, die nicht schwer krank war, aber Angst vor einem Leben in einem Pflegeheim gehabt habe, sei am vergangenen Samstag gestorben. Sie habe ein Malaria-Medikament und ein Beruhigungsmittel eingenommen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »