Ärzte Zeitung online, 29.06.2009
Erstmals Patientenverfügung in Gebärdensprache
BIELEFELD (dpa). Gehörlosenseelsorger der Evangelischen Kirche von Westfalen haben eine Patientenverfügung in Gebärdensprache entwickelt. Damit ist es nach Angaben der Kirche nun bundesweit erstmals auch gehörlosen Menschen möglich, ihren Willen für den Fall einer tödlichen Krankheit eindeutig zum Ausdruck zu bringen.
Am Montag wurde das Projekt in Bielefeld vorgestellt. Auf einer DVD übersetzt eine Gebärden-Dolmetscherin mit Hilfe von Händen, Armen und Gesichtsausdruck einen Text, der auch in gedruckter Form beiliegt. Der Bundestag hatte vor kurzem Patientenverfügungen überraschend für weitgehend verbindlich erklärt.
Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
Gesetz zu Patientenverfügungen bringt Ärzten neue Probleme

Weitere Beiträge
Weitere Top-Meldungen
[18.03.2010]
Bei vier von fünf Menschen mit Ganzkörperschmerzen ist davon auszugehen, dass sie in ihrer Kindheit missbraucht wurden und überfordert waren. Darauf hat Dr. Gerhard Müller-Schwefe zum Auftakt des Deutschen Schmerz- und Palliativtags in Frankfurt hingeweisen.
mehr »
[18.03.2010]
Gastrointestinale Komplikationen eines Diabetes mellitus wie eine Gastroparese werden - anders als zum Beispiel mikro- oder makrovaskuläre Folgen oder eine periphere Neuropathie - häufig unterschätzt.
mehr »
[18.03.2010]
Ein tiefer Blick in die Augen liefert beim Vestibularsyndrom oft mehr Erkenntnisse als ein MRT: Mit drei simplen Tests können Ärzte präzise einen Hirninfarkt von einem Labyrinth-Ausfall abgrenzen.
mehr »