Ärzte Zeitung online, 29.06.2009

Erstmals Patientenverfügung in Gebärdensprache

BIELEFELD (dpa). Gehörlosenseelsorger der Evangelischen Kirche von Westfalen haben eine Patientenverfügung in Gebärdensprache entwickelt. Damit ist es nach Angaben der Kirche nun bundesweit erstmals auch gehörlosen Menschen möglich, ihren Willen für den Fall einer tödlichen Krankheit eindeutig zum Ausdruck zu bringen.

Am Montag wurde das Projekt in Bielefeld vorgestellt. Auf einer DVD übersetzt eine Gebärden-Dolmetscherin mit Hilfe von Händen, Armen und Gesichtsausdruck einen Text, der auch in gedruckter Form beiliegt. Der Bundestag hatte vor kurzem Patientenverfügungen überraschend für weitgehend verbindlich erklärt.

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Gesetz zu Patientenverfügungen bringt Ärzten neue Probleme

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