Ärzte Zeitung online, 07.08.2012

Palliativ Care

Stipendien für Studiengang

Palliative Care - eine multiprofessionelle Aufgabe, deren Bedeutung im Versorgungsalltag immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Deutsche PalliativStiftung fördert einen speziellen Masterstudiengang in Dresden.

Stipendien für Studiengang Palliativ Care

Betreuung in der Palliativsituation: Für das Masterstudium Palliativ Care in Dresden gibt es Stipendien.

© Klaro

FULDA/DRESDEN (eb). Noch um die 200 Palliativteams für die ambulante Versorgung fehlen in Deutschland, nach wie vor gibt es in der Versorgungspraxis einige Rechtsunsicherheiten - gut ausgebildete Palliativmediziner und -fachkräfte werden bundesweit dringend benötigt.

Daher vergibt die Deutsche PalliativStiftung zwei Teilstipendien für den Masterstudiengang Palliative Care an der Dresden International University (DIU), der am 8. Oktober 2012 in eine neue Runde geht und für den es noch ein paar freie Plätze gibt.

Das zweijährige berufsbegleitende Studium mit modulartig aufgebauten Lehrveranstaltungen an der DIU ist ein Angebot an engagierte Menschen aller Berufsgruppen im Bereich der Palliativversorgung.

Über ein erstes abgeschlossenes Hochschulstudium hinaus haben sie die Chance, sich weiter im Bereich Palliative Care zu qualifizieren.

In dem Studium erhalten die Teilnehmer medizinische, juristische, psychologische und philosophische Grundlagen und vertiefende Kenntnisse einer palliativen Patientenbetreuung.

Sie erwerben zusätzliche Kompetenzen im Umgang mit den Angehörigen der schwerstkranken Patienten. Am Ende des Studiums erhalten sie den akademischen Titel "Master of Science in Palliative Care".

Bei diesem Studiengang werden auch weitere Palliativzentren wie etwa Göttingen, Jena und Berlin mit einbezogen. Die modulartig aufgebauten Lehrveranstaltungen finden somit an verschiedenen Standorten, mit Schwerpunkt in Dresden, statt.

Die beiden Stipendien der Deutschen PalliativStiftung für den Studienjahrgang 2012 betragen jeweils 3750 Euro.

www.dresden-international-university.com, info@palliativstiftung.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »