Ärzte Zeitung App, 18.09.2014

Palliativversorgung

Altpeter verspricht Ausbau

STUTTGART. Die baden-württembergische Landesregierung hat angekündigt, die Hospiz- und Palliativversorgung ausbauen zu wollen. Bisher gibt es 30 Regionen, in denen eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) verfügbar ist - 80 Prozent der Bevölkerung würden so potenziell erreicht.

Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) drängt darauf, insbesondere Versorgungsangebote für Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung zu etablieren.

 In Stuttgart werde das erste Kinderhospiz im Land geplant, andernorts gebe es "Nachholbedarf" bei der spezialisierten pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV).

Schätzungsweise 400 bis 550 Kinder im Land hätten besonderen palliativen Versorgungsbedarf.Altpeter kündigte an, das Sozialministerium werde dazu in den kommenden Monaten ein Arbeitsprogramm auflegen.

Zusätzlich solle ein neues Online-Portal über verfügbare Angebote in der Hospiz- und Palliativversorgung informieren.

Basis für das Programm werde das Versorgungskonzept sein, das der Landesbeirat Palliativversorgung jüngst formuliert hat. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »