Ärzte Zeitung App, 11.11.2014

Sterbehilfe

Medizinrechtler sehen Debatte kritisch

BERLIN. Die Deutsche Gesellschaft für Medizinrecht sieht derzeit keine Notwendigkeit, die Rechtslage beim assistierten Suizid zu ändern.

Mit Blick auf eine Weiterentwicklung des Versorgungsangebots und der Versorgungsqualität müsse es zunächst darum gehen, die Bevölkerung umfassend über die schon vorhandenen Möglichkeiten der Palliativversorgung zu informieren, heißt es in einer Mitteilung des Verbands.

Zugleich müssten bereits bestehende Versorgungsstrukturen auf- und weiter ausgebaut werden.

"Eine Neuregelung zum Themenkreis ärztlich assistierter Suizid sollte sinnvollerweise erst nach ausreichender Umsetzung" dieser Voraussetzungen erfolgen, empfiehlt der Verband. (fuh)

[12.11.2014, 16:59:43]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Dank an die Juristen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »