Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 05.10.2015

Ärzte-Umfrage

Wie stehen Sie zur Sterbehilfe?

Die Neuregelung der Sterbehilfe ist umstritten - bei Politikern und Ärzten. Wir wollen jetzt von Ihnen wissen: Wie ist Ihre Position als Arzt zur Sterbehilfe? Machen Sie mit bei unserer Umfrage!

NEU-ISENBURG. Der Streit um eine Neuregelung der Sterbehilfe im Deutschen Bundestag geht auf die Zielgerade.

Das Parlament will Anfang November abschließend über die vier vorliegenden Gesetzentwürfe abstimmen. Diese reichen von einer ausdrücklichen gesetzlichen Regelung des ärztlich assistierten Suizids bis hin zu einem Totalverbot von Suizidassistenz.

Die "Ärzte Zeitung" möchte die intensive politische Debatte begleiten durch einen innerärztlichen Austausch über das Thema, das den Kern der ärztlichen Berufsethik berührt.

Eröffnen wollen wir diese Debatte mit einer Positionsbestimmung von Ekkehard Ruebsam-Simon (Facharzt für Allgemeinmedizin) und Carla Simon (Praktische Ärztin) aus Bammental (Baden-Württemberg).

Uns interessiert Ihre Position insbesondere zu diesen Fragen:

Mailaufruf: Wie stehen Sie als Arzt zur Sterbehilfe?

Schicken Sie uns Ihre Antworten auf unsere Fragen an: gp@springer.com

- Wurden Sie als Arzt/Ärztin bereits mit dem Sterbewunsch eines Patienten konfrontiert? Wie haben Sie reagiert?

- Wie stehen Sie zu dem Gesetzesvorhaben einer Gruppe von Abgeordneten, die die ärztliche Suizidassistenz explizit im Bürgerlichen Gesetzbuch regeln wollen? (Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der ärztlich begleiteten Lebensbeendigung: Peter Hintze, Dr. Carola Reimann und andere; Bundestags-Drucksache 18/5374)

- In der geltenden Musterberufsordnung findet sich in Paragraf 16 der Satz: Ärzte "dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten". Stimmen Sie dieser Position, die in den Landesärztekammern nicht einheitlich umgesetzt worden ist, ohne Einschränkungen zu?

Schicken Sie bitte Ihre Antworten per E-Mail an: gp@springer.com. Schildern Sie uns Ihre Position, deren Veröffentlichung in der "Ärzte Zeitung" zu einem innerärztlichen Austausch über dieses komplexe Thema beitragen kann.  (fst/fuh)

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