Ärzte Zeitung online, 19.04.2017

SAPV für Kinder

Bundesverband Kinderhospiz ist unzufrieden

LENZKIRCH. Kinder und junge Menschen, die mit einer lebensverkürzenden Erkrankung leben müssen, sind in vielen Regionen unzureichend ärztlich und pflegerisch versorgt. Auf diese Misere hat der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) hingewiesen. Besonderer Nachholbedarf besteht danach bei der Spezialisierten ambulante Palliativversorgung (SAPV): "Leider gibt es noch immer nicht genügend SAPV-Teams in Deutschland", moniert BVKH-Geschäftsführerin Sabine Kraft. Familien müssten zum Teil drei bis sechs Monate warten, bis ein Pflegedienst ein Pflegeteam für ihr Kind zusammengestellt hat. Grund sei vor allem der zunehmende Personalmangel. (ras)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Jo-Jo-Effekt ist riskant fürs Herz

Gewichtsschwankungen sind vermutlich schädlich fürs Herz. Darauf deuten die Ergebnisse einer großen Studie mit KHK-Patienten hin. mehr »

Cannabis als Lifestyle-Produkt?

Ein neues Magazin widmet sich gezielt einem Trend-Thema: Cannabis. Mitte Mai soll es in den Handel kommen. Präsentiert werden auch Rezepte, etwa für Smoothies. mehr »

Haus- oder fachärztlicher Patient? Diese Diskussion ist toxisch!

Der neue KBV-Vorstand will den Konflikt zwischen Haus- und Fachärzten überwinden. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" wird klar, welche Forderungen die Vertragsärzte an die Politik haben. mehr »