Ärzte Zeitung App, 23.10.2014

Hessen

Ersatzkassen zahlen mehr für SAPV

FRANKFURT. Die Ersatzkassen in Hessen haben mit dem Fachverband für spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) im Land eine Erhöhung der Vergütung zum 1. September 2014 vereinbart. Rückwirkend soll sie um 2,81 Prozentpunkte steigen.

"Wir sind stolz darauf, dass wir den Patienten und ihren Angehörigen in Hessen flächendeckend eine besonders intensive medizinische Betreuung anbieten können", erklärte Claudia Ackermann, Leiterin der hessischen Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek)."

Im vergangen Jahr konnten drei Viertel der SAPV-Patienten im heimischen Umfeld sterben, wie sie es sich gewünscht hatten. Bei 14 Prozent der schwerkranken Patienten wurde der Zustand durch die spezialisierte Versorgung stabilisiert", erläuterte Michaela Hach, Geschäftsführerin des Fachverbandes SAPV Hessen.

In Hessen versorgten im vergangenen Jahr 22 SAPV-Teams fast 10.000 Patienten sowie rund 24.000 Angehörige im Durchschnitt über 27 Tage. In Hessen wird die SAPV auch für Kinder angeboten. (bee)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »