Samstag, 1. August 2015
Ärzte Zeitung, 24.01.2013

Hüfte und Knie

Arthrose macht oft Reha nötig

WIESBADEN. 216.000 Patienten sind im Jahr 2011 wegen einer Arthrose des Hüft- oder Kniegelenks vollstationär in einer Vorsorge- oder Reha-Einrichtung behandelt worden.

Mit 13 Prozent handelt es sich um die die häufigste Diagnose für eine Reha, teilte das Statistische Bundesamt mit. Insgesamt erhielten 1,6 Millionen Menschen eine vollstationäre Reha.

Das Durchschnittsalter der Patienten mit der Diagnose Arthrose des Hüft- oder Kniegelenks beziffern die Statistiker auf 68 Jahre.

Dabei war ein Drittel zwischen 45 und 64 Jahre alt. 62 Prozent gehörten zur Altersklasse der 65- bis 84-Jährigen. Drei Prozent der Reha-Teilnehmer (5800 Patienten) waren Hochbetagte über 85 Jahre.

In der Gruppe der unter 15-Jährigen war mit 13 Prozent Asthma die häufigste Diagnose, die zu einer Reha führte. Dagegen dominierten bei den 15- bis 44-Jährigen psychische Erkrankungen als Grund für eine Reha (38 Prozent). (fst)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Forscher zeigen: Trans-Fette schaden dem Gedächtnis

Trans-Fettsäuren stecken in Fast Food, Snacks und Keksen. Wer zu viel davon konsumiert, hat ein schlechteres Gedächtnis. Das belegt eine aktuelle Studie. mehr »

Hoffnung für Westafrika: Erster Erfolg mit Ebola-Impfstoff

Fieberhaft forschten Wissenschaftler an Impfstoffen gegen das Ebola-Virus. Nun berichten sie von einem großen Erfolg. Kann die Epidemie in Westafrika damit endgültig besiegt werden? mehr »

Diabetes, Infarkt, Schlaganfall: Ein tödliches Trio

Britische Forscher haben errechnet, wie viel Lebenszeit durch kardiometabolische Krankheiten verloren geht, vor allem, wenn sie in Kombination auftreten. Die Zahlen sind erschreckend. mehr »