Dienstag, 2. September 2014
Ärzte Zeitung, 24.01.2013

Hüfte und Knie

Arthrose macht oft Reha nötig

WIESBADEN. 216.000 Patienten sind im Jahr 2011 wegen einer Arthrose des Hüft- oder Kniegelenks vollstationär in einer Vorsorge- oder Reha-Einrichtung behandelt worden.

Mit 13 Prozent handelt es sich um die die häufigste Diagnose für eine Reha, teilte das Statistische Bundesamt mit. Insgesamt erhielten 1,6 Millionen Menschen eine vollstationäre Reha.

Das Durchschnittsalter der Patienten mit der Diagnose Arthrose des Hüft- oder Kniegelenks beziffern die Statistiker auf 68 Jahre.

Dabei war ein Drittel zwischen 45 und 64 Jahre alt. 62 Prozent gehörten zur Altersklasse der 65- bis 84-Jährigen. Drei Prozent der Reha-Teilnehmer (5800 Patienten) waren Hochbetagte über 85 Jahre.

In der Gruppe der unter 15-Jährigen war mit 13 Prozent Asthma die häufigste Diagnose, die zu einer Reha führte. Dagegen dominierten bei den 15- bis 44-Jährigen psychische Erkrankungen als Grund für eine Reha (38 Prozent). (fst)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Lebenszeit: Männer verrauchen neun Jahre

Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet und sich auch sonst gesund ernährt, lebt bis zu 17 Jahre länger. Berechnungen des DKFZ zeigen außerdem: Durch das Rauchen geht die meiste Lebenszeit flöten. mehr »

GKV: Finanzpolster wird dünner

Die Kassen haben im ersten Halbjahr 2014 ein Minus von 630 Millionen Euro notiert. Vor allem Prämienzahlungen der Ersatz- und Betriebskassen sind Ursachen dafür. Die GKV-Finanzen sind dennoch stabil. mehr »

Ebola im Modell: Paris und London als Einfallstore Europas

Nigeria erhält einen Ebola-Wirkstoff aus Japan. Der Verdacht bei einem Deutschen hat sich nicht bestätigt. Ein Modell simuliert, wie sich die Seuche weltweit ausbreiten könnte. mehr »