Ärzte Zeitung online, 30.08.2013

Kohortenstudie

Boehringer sagt Uni Mainz drei Millionen Euro zu

MAINZ. Boehringer Ingelheim wird die Gutenberg Gesundheitsstudie (GHS) weiter fördern. Bis 2017 hat das Familienunternehmen dafür jetzt drei Millionen Euro zugesagt.

Ziel der 2007 an der Mainzer Universitätsmedizin begonnenen Studie ist der Aufbau einer Biodatenbank, die dazu beitragen könnte, individuelle Krankheitsrisiken - u.a. für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Augenerkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen - früher vorhersagen zu können.

Dazu werden bevölkerungsbezogene Daten gesammelt und mit Daten aus Bioproben (DNA, RNA, Erythrozyten, Serum und Plasma, Urin, Tränenflussigkeit, Zahntaschenabstriche) kombiniert.

Die interdisziplinäre bevölkerungsrepräsentative Studie ist laut Boehringer "eine der weltweit größten ihrer Art". Von 2007 bis 2012 wurden über 15.000 Personen im Alter zwischen 35 und 75 Jahren aus einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe in die Studie aufgenommen und im Studienzentrum untersucht.

Nach 2,5 und 5 Jahren fanden Verlaufsuntersuchungen. Bis 2017 soll der Gesundheitszustand der Teilnehmer kontinuierlich weiter erfasst werden

Boehringer Ingelheim ist der größte industrielle Sponsor der Gutenberg Gesundheitsstudie. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »