Ärzte Zeitung, 26.06.2014

Schizophrenie

AQUA soll Verfahren für Qualitätsmessung entwickeln

GÖTTINGEN. Das AQUA-Institut in Göttingen soll im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses ein Qualitätssicherungsverfahren zur Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen entwickeln.

Im Einzelnen gehe es dabei um die Behandlung von volljährigen Patienten mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen. Das Institut sieht damit den "Grundstein gelegt, um die Qualität der psychiatrischen Versorgung erstmals bundesweit flächendeckend und sektorenübergreifend abzubilden".

Bis November 2015 soll AQUA einen Bericht vorlegen, der aufzeigt, wie aus verschiedenen Daten (Sozialdaten von Kassen, Dokumentation der Leistungserbringer) ein Qualitätssicherungsverfahren entwickelt werden kann. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »