Ärzte Zeitung, 01.09.2014

Fortbildung gefordert

Verein sieht Engpass bei der Schmerzmedizin

LÜBECK. Jeder (angehende) Arzt soll die Grundlagen der Schmerzmedizin erlernen. Das fordert der Verein "SchmerzLOS e.V. - Vereinigung aktiver Schmerzpatienten". Für Hausärzte soll es demnach Pflichtfortbildungen über Schmerzmedizin geben, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag.

Medizinstudierende sollen durch ein größeres Angebot in der Lehre und an Famulaturen in schmerzmedizinischen Praxen für das Fach und eine spätere Tätigkeit als Schmerzmediziner begeistert werden.

Von beiden Maßnahmen erhofft sich der Verein, dass der Versorgungsengpass für Schmerzpatienten beseitigt wird. Nach Angaben des Vereins gibt es in Deutschland derzeit rund 1000 schmerztherapeutische Einrichtungen, aber zwei Millionen schwer chronifizierte Schmerzpatienten.

Pro Einrichtung müssten also 2000 Patienten behandelt werden. Die Zahl der Behandlungsfälle sei aber auf 300 bis 400 pro Quartal begrenzt. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »