Ärzte Zeitung, 29.03.2016

Wanka

Roboter könnten Rettungskräfte entlasten

BERLIN. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will die Forschung zum Robotereinsatz in Gefahrbereichen vorantreiben.

Ein entsprechendes Förderprogramm soll bei der Industrieschau Hannover Ende April vorgestellt werden, bei der autonome Systeme ein großes Thema sein werden.

"Wir wollen die Kompetenzen in der zivilen Sicherheitsforschung, bei Robotik und Robotereinsatz bündeln", sagte Wanka.

Für Wanka sei "ganz zentral und wichtig", Menschen mit gefährlichen Berufen wie beispielsweise Feuerwehrleute oder Rettungskräfte "in lebensfeindlichen Umgebungen zu entlasten".

Wanka betonte: "Damit kommt auch unsere Wertschätzung für diese Berufe zum Ausdruck, in denen Menschen jeden Tag für uns alle ihr Leben riskieren. Wir konzentrieren dort Mittel."

Mit diesem Forschungsthema könne Deutschland auch im internationalen Wettbewerb punkten.

Im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" (Volumen 470 Millionen Euro seit 2007) wird vereinzelt an Projekten gearbeitet, in denen Roboter oder ferngesteuerte autonome Systeme Arbeiten übernehmen, die für Menschen gefährlich sind, etwa bei der Bergung verschütteter Personen oder bei der Entschärfung von Sprengstoffen.Künftig sei aber noch viel mehr vorstellbar, heißt es vom Ministerium.

So könnten Roboter eingesetzt werden, um Unfälle in Chemieanlagen zu bekämpfen oder in gefährlichen Situationen die Standfestigkeit von Gebäuden zu überprüfen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »