Ärzte Zeitung, 13.01.2009

TIPP DES TAGES

Alle Arztfälle dokumentieren!

Für die künftigen Regelleistungsvolumen ist jeder Arztfall wichtig. Besonders fachgleiche Gemeinschaftspraxen sollten deshalb darauf achten, jeden Arzt-Patientenkontakt zu dokumentieren.

Denn wird ein Patient zum Beispiel von beiden Praxispartnern behandelt, ist dies zwar nur ein Behandlungsfall, aber immerhin entstehen dadurch zwei Arztfälle! Die Dokumentation von Leistungen bereitet vielen Kollegen aber Kopfzerbrechen, weil für den ersten Patientenkontakt schon die Versichertenpauschale angesetzt wurde.

Für den zweiten Kontakt im Quartal fehlt dann meist eine Abrechnungsnummer. Oft ist es aber möglich, den zweiten Kontakt mit der EBM-Nummer für den Morbi-Zuschlag zu kennzeichnen (03212). Auch der Laborwirtschaftlichkeitsbonus (32001) bietet sich dafür an

[13.01.2009, 09:21:57]
Lutz Steigleder 
Arztfälle dokumentieren
Für die Ermittlung der Fallzahlen haben sich die KVen bisher auf die abgerechneten Versicherten-, Grund- u. Konsiliarpauschalen beschränkt. Wird in fachgleichen GPs ein weiterer Arztkontakt zB. mit der 03212 od. 32001 dokumentiert, stellt sich die Frage, ob dieser Arztfall von den KVen auch anerkannt wird. Ggf. wird auch künftig "nur" der 10%ige Aufschlag gezahlt ? zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »