Ärzte Zeitung, 17.03.2009

TIPP DES TAGES

Wenig Spielraum bei Analogziffern

Bei der Erbringung von Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Praxis ist die GOÄ Abrechnungsgrundlage. Besonders bei Leistungen der Außenseitermedizin ist es mitunter schwierig, entsprechende Ziffern in der GOÄ zu finden. Dann müssen Ärzte auf Analogziffern zurückgreifen, um das IGeL-Angebot privat abzurechnen.

Doch selbst das Analog-Verzeichnis der Bundesärztekammer ist nicht abschließend. Gerade bei der Außenseitermedizin müssen Niedergelassene eigene Analogziffern kreieren. Ihrem kreativen Tatendrang sind dabei allerdings Grenzen gesetzt. Denn Analogziffern mit eigenen Zusätzen sind tabu. Das kleine a für die Kennzeichnung der Analogziffer muss immer hinter der referierenden GOÄ-Ziffer angefügt werden. Andernfalls handelt es sich nicht um eine rechtssichere Analogziffer, und Patienten können die Zahlung der Rechnung verweigern.

[25.03.2009, 09:12:31]
Bärbel Roscher  b.roscher@aev.de
Wenig Spielraum bei Analogziffern
....Das kleine a für die Kennzeichnung der Analogziffer m u s s immer hinter der referierenden GOÄ-Ziffer angefügt werden. Andernfalls handelt es sich nicht um eine r e c h t s s i c h e r e Analogziffer, und Patienten können die Zahlung der Rechnunng erweigern.
Bitte korrigieren Sie diese Aussage, sie ist nicht richtig.
Eigene Zusätze, wie beispielsweise a sind unzulässig! Siehe Stellungnahme der Bundesärztekammer, veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt, Heft 36 vom 7.9.07.

Mit freundlichen Grüßen aus München

AeV Gesellschaft für Abrechnung
von Privatliquidationen mbH

Bärbel Roscher
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