Ärzte Zeitung, 24.09.2009

zur Großdarstellung klicken

H1N1-Impfung könnte ab Mitte Oktober erfolgen

Europäische Arzneimittelbehörde EMEA behandelt am Donnerstag Zulassungsantrag

NEU-ISENBURG (juk). Ein Impfstoff gegen A/H1N1 könnte ab der dritten Oktoberwoche zur Verfügung stehen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die europäische Zulassungsbehörde am Donnerstag grünes Licht gibt.

Nach Angaben des Sprechers des niedersächsischen Gesundheitsministeriums, Thomas Spieker, behandelt die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) am Donnerstag den europäischen Zulassungsantrag von GlaxoSmithKline für dessen H1N1-Impfstoff Pandemrix®. "Wenn die EMEA die Ampel auf Grün stellt, kann man davon ausgehen, dass nach spätestens 20 Tagen die Zulassung erfolgt", so Spieker.

zur Großdarstellung klicken

Startklar: Ärzte bereiten sich auf A/H1N1 vor.

Foto: pix4U©www.fotolia.de

Unmittelbar danach sei damit zu rechnen, dass die Vakzine für die Impfungen ausgegeben werde. Ein festes Datum, wann der Impfstoff tatsächlich verwendet werden kann, gebe es aber nicht, betonte Spieker. Das "Westfalenblatt" hatte in seiner Mittwochsausgabe als mögliches Datum den 19. Oktober genannt.

Unterdessen laufen in Niedersachsen die Verhandlungen darüber, wer die Massenimpfungen vornehmen soll, auf Hochtouren. Bislang hat nur Bremen konkrete Details genannt. In den übrigen KVen müssen Ärzte noch auf Antworten auf wichtige Fragen warten. Einige Punkte, die Praxischefs auf den Nägeln brennen, können jedoch schon geklärt werden, zum Beispiel: Können Handschuhe und Mundschutz in Rechnung gestellt werden?

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »