Ärzte Zeitung online, 04.01.2011

Zu- und Abschläge für Labore in 2000 und 2001 waren rechtmäßig

KASSEL (mwo). Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat die früheren Zuschläge und Abstaffelungen für Labore bestätigt. Der BSG-Vertragsarztsenat wies die Klage einer Labor-Gemeinschaftspraxis aus Bayern ab.

Nach den streitigen EBM-Regelungen mussten Großlabore mit über 450 000 abgerechneten Leistungen je Quartal 2000 und 2001 für überschießende Leistungen eine Abstaffelung von 20 Prozent hinnehmen, kleine Labore erhielten demgegenüber sogar einen Zuschlag von 24 Prozent.

Die klagende Laborpraxis sah sich dadurch gleich doppelt benachteiligt. Doch die Regelungen waren gerechtfertigt, weil "große Laborpraxen typischerweise Rationalisierungsvorteile aufweisen", urteilte das BSG.

Az.: B 6 KA 33/09 R

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