Ärzte Zeitung online, 02.05.2012

Arzt soll sich 340.000 Euro erschlichen haben

Betrug im großen Stil - mit falschen Abrechnungen und Rezepten soll ein Internist bei den Kassen über 340.000 Euro erbeutet haben. Dafür könnte er bis zu zehn Jahre ins Gefängnis wandern.

SAARBRÜCKEN (dpa). Mit falschen Abrechnungen soll ein Arzt aus Saarbrücken die Krankenkassen um mehr als 340.000 Euro betrogen haben.

Die Staatsanwaltschaft hat den heute 72-Jährigen wegen Betrugs angeklagt, wie die Behörde mitteilte. Sie wirft dem Internisten vor, von 2002 bis 2006 ohne Behandlungen 320.000 Euro abgerechnet zu haben.

Zudem soll er Rezepte ausgestellt haben, mit denen ein schon verurteilter Apotheker Medikamente über 22.000 Euro bei der Kasse abrechnete.

Ein Kollege habe den Arzt zudem krankgeschrieben, damit dieser im Urlaub Tagegeld kassieren konnte.

Laut Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte das meiste gestanden. Ihm droht eine Freiheitsstrafe zwischen 6 Monaten und 10 Jahren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »