Ärzte Zeitung, 05.04.2013

NAV-Virchowbund

Grippezuschlag aufs Honorar gefordert

Mehr Grippekranke heißt mehr Arbeit, das soll besser vergütet werden, meint der NAV-Virchowbund.

BERLIN. Die Behandlung von immer mehr Husten, Schnupfen, Heiserkeit soll sich bei den Honoraren der niedergelassenen Ärzte niederschlagen. Darauf dringt der NAV-Virchowbund mit Blick auf die Honorarverhandlungen im Herbst.

"Wer mehr arbeitet soll dafür auch mehr Geld bekommen. Diese einfache Formel muss endlich auch für uns niedergelassene Ärzte gelten", hat der Bundesvorsitzende der niedergelassenen Ärzte, Dr. Dirk Heinrich, gefordert.

Die Krankenkassen sollten sich in den kommenden Verhandlungsrunden an den harten und lange anhaltenden Winter erinnern, sagte Heinrich. Mehr Kranke bedeuteten mehr Arbeit für die Ärzte.

Nach Angaben der KKH sei die Quote der Diagnose "grippaler Infekt" um 46 Prozent gegenüber dem vorigen Winter gestiegen. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »