Ärzte Zeitung, 26.05.2014

Praxisumsätze

Zi startet nächste Umfrage

BERLIN.Ab Mitte Juni erhalten wieder mehrere tausend Praxen Post vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Denn dann startet das Institut seine fünfte Befragung zur Wirtschaftssituation in der vertragsärztlichen Versorgung.

Die Ergebnisse des so genannten Praxispanels dienen KVen und KBV als Datengrundlage für die Honorarverhandlungen mit den Kassen. Bis zum 30. September soll die Befragung, die dieses Mal die Praxisdaten der Jahre 2010 bis 2013 umfasst, laufen. Die Angaben der Praxen müssen allerdings vom Steuerberater testiert werden.

Für ihre Teilnahme würden die Ärzte eine pauschale Aufwandsentschädigung erhalten, so das Zi. Für Einzelpraxen gibt es demnach 200 Euro, für Gemeinschaftspraxen erhalten wegen des höheren Aufwands 350 Euro.

Die Steuerberater erhalten über DATEV und ADDISON zudem eine Software, um den Fragebogen aus vorliegenden Steuererklärungen mit geringstem Aufwand zu erstellen, berichtet das Zi.

Interessant für teilnehmende Praxen ist, dass sie zum Jahresbericht auch einen individuellen Praxisbericht mit Vergleichskennzahlen erhalten. Das Zi erhebt die Daten im Auftrag seiner Träger seit 2010 regelmäßig einmal pro Jahr.

In den vergangenen vier Erhebungen haben sich laut dem Institut rund 11.500 Ärzte und Psychotherapeuten aus circa 9300 Praxen beteiligt. (reh)

Topics
Schlagworte
Abrechnung / Ärztliche Vergütung (8024)
Organisationen
KBV (6605)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »