Ärzte Zeitung online, 26.02.2015

Vergütung geklärt

18 Euro pro Meldung an Krebsregister

Die Höhe der Vergütung steht nun fest: Meldet ein Arzt künftig die Tumordiagnose seines Patienten an ein klinisches Krebsregister, so erhält er dafür 18 Euro.

BERLIN. Nun steht fest, wie hoch die Vergütung ist, die die Krankenkassen Ärzten bezahlen, die Daten zu Diagnose, Behandlung und Verlauf von Krebspatienten an ein Krebsregister melden.

18 Euro erhalten Ärzte, wenn sie die Diagnose eine Patienten an das klinische Krebsregister melden. Für die Übermittlung von Daten zum weiteren Krankheitsverlauf werden acht Euro vergütet.

Meldungen über eine Krebstherapie werden mit fünf Euro vergütet. Ergebnisse von Pathologieuntersuchungen werden mit vier Euro honoriert.

Die Angaben gelten für Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser gleichermaßen.

GKV-Spitzenverband, Krankenhausgesellschaft, KBV und KZBV hatten sich auf dem Verhandlungswege nicht einigen können, die Vergütungshöhe wurde durch per Schiedsspruch festgesetzt.

Gerechnet wird mit jährlich drei Millionen Meldungen. Durch die Daten der flächendeckenden Krebsregister versprechen sich Experten langfristig eine bessere Versorgung Krebskranker. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »