Ärzte Zeitung, 27.03.2015

KKH

Luftrezepte & Co schädigen in Millionenhöhe

HANNOVER. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat im vergangenen Jahr einen Gesamtschaden von 1,1 Millionen Euro durch Abrechnungsbetrug festgestellt.

Das neunköpfige Ermittlerteam der Kasse griff laut KKH bundesweit 343 neue Betrugsfälle auf und erstattete in 51 Fällen Strafanzeige.

Die höchste Schadenssumme habe die KKH im Bereich der Apotheken mit knapp 378.000 Euro verzeichnet - unter anderem durch Luftrezepte, die mit der Kasse abgerechnet wurden, ohne tatsächlich einem Patienten Medikamente auszuhändigen.

309.000 Euro betrug die Schadenssumme im Bereich der orthopädischen Hilfsmittel und Sanitätshäuser. Auf Platz drei folge der Klinikbereich mit 163.000 Euro. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »