Ärzte Zeitung online, 25.06.2015

Vergütung

Psychotherapeuten setzen auf den Schlichter

Der Kampf der Psychotherapeuten um Honorarnachschläge geht in die Verlängerung.

BERLIN. Etappenziel erreicht: Vertreter der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) haben sich am Donnerstag zufrieden gezeigt, dass die Entscheidung über Honorarnachzahlungen und eine angemessene Vergütung der Vertragstherapeuten an den Erweiterten Bewertungsausschuss (EBA) überwiesen worden ist.

Die Forderungen könnten nun unabhängig geprüft werden. Die Kassen und die Ärzteseite könnten das Verfahren nicht länger blockieren, sagte DPtV-Vize Dieter Best am Donnerstag in Berlin. Die Verhandlungspartner hätten eher kein Interesse an Nachvergütungen.

Zur Debatte steht, ob die Vergütungen 2012 den Vorgaben des Bundessozialgerichts entsprochen haben. Die Kassenseite sieht an dieser Stelle bislang keinen Handlungsbedarf.

Die DPtV, der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten und die Vereinigung analytischer Kinder- und Jugendlichentherapeuten sind aufgrund eigener Berechnungen zu einer Unterfinanzierung je psychotherapeutischer Praxis von rund 5000 Euro im Jahr 2012 gekommen.

Eine positive Entscheidung des EBA zöge Nachzahlungen auch für die Jahre ab 2009 nach sich. (af)

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