Ärzte Zeitung, 30.05.2016

Abrechnung

Transparenz bei privaten Erlösen

Immer häufiger geht das Recht der Privatliquidation vom Chefarzt an die Klinik. Das hat Konsequenzen für das Controlling.

MÜHLHEIM. Die Abrechnung der Fallpauschalen in Kliniken läuft seit Jahren auf Basis zahlengestützter Steuerung und analytisch hergeleiteter Planungsprozesse. Dadurch bekommt das Controlling hohe Transparenz über die Entwicklung der verschiedenen Erlösarten. Da immer mehr Klinikträger das Privatliquidationsrecht von ihren Chefärzten übernehmen, entsteht im Klinikmanagement zunehmend der Bedarf an größerer Transparenz auch bei den Privaterlösen.

Die Unternehmensgruppe der PVS holding, zu der die PVS Rhein-Ruhr, Berlin-Brandenburg, Bayern und pria gehören, will mit dem neuen webbasierten Kundenportal PVS dialog diesen Bedürfnissen gerecht werden.

Die Plattform soll zum Abruf der jeweils relevanten Informationen rund um die Dienstleistung der Abrechnung und Forderungssicherung genutzt werden können. Zudem können sich Kliniken jederzeit ein Bild zum aktuellen Stand der Privatliquidation in ihren Fachabteilungen (aktuelle Kontostände, bezahlte und offene Rechnungen, übermittelte Dokumente, wie Kontoauszüge oder Abgabenberechnungen) verschaffen.Ermöglicht wird auch eine spezielle Controlling-Sicht, in der die Leistungserbringer der verschiedenen Fachabteilungen zusammengefasst dargestellt sind. Dort wird die aktuelle und prognostizierte Geschäftsentwicklung eines oder verschiedener Leistungserbringer, Standorte, Fachrichtungen im Vergleich zum Vorjahr visualisiert. (ger)

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