Ärzte Zeitung online, 12.02.2009

Bayer wird Chinas größtes Gesundheitsunternehmen

PEKING (dpa). Die Gesundheitssparte des Bayerkonzerns ist mit einem Wachstum von "mehr als 50 Prozent" im Geschäftsjahr 2008 zur Nummer eins in China aufgestiegen.

Der Vorstandsvorsitzende der Bayer Schering Pharma AG, Andreas Fibig, äußerte sich am Donnerstag vor Journalisten in Peking trotz der weltweiten Wirtschaftskrise auch "sehr optimistisch" über die Geschäftsentwicklung in China in diesem Jahr. "Im Gesundheitsbereich sehen wir im Moment keine Auswirkungen." Das Milliardenreich sei für Bayer Schering Pharma der "entscheidende Wachstumsmotor" in der asiatisch-pazifischen Region.

Um seine Präsenz zu erweitern, baut Bayer Schering Pharma mit einer Investition von 100 Millionen Euro über die kommenden fünf Jahre ein globales Forschungs- und Entwicklungszentrum in Peking. Bisher gibt es nur drei solcher Zentren in Deutschland und den USA. Es soll dem chinesischen und asiatischen Markt insgesamt dienen. Es gebe in Asien etwas andere Krankheits- und Patiententypen. "Deswegen macht es Sinn, vor Ort klinische Versuche zu unternehmen", sagte Fibig. Sein Unternehmen stehe auch in "fortgeschrittenen Gesprächen" mit der renommierten Qinghua (Tsinghua) Universität in Peking über eine strategische Partnerschaft zur Forschungskooperation.

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