Ärzte Zeitung online, 27.02.2009

Schwerbehinderte auf dem Arbeitsmarkt stark benachteiligt

DÜSSELDORF/KÖLN (dpa). Behinderte Menschen sind nach einer Gewerkschaftsstudie auf dem Arbeitsmarkt noch immer stark benachteiligt. Die Arbeitslosigkeit unter Behinderten sei von Dezember an erstmals seit Jahren wieder angestiegen, im Januar sogar um 6,3 Prozent, teilte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Freitag mit.

Mit 50 Prozent liege die Erwerbsquote behinderter Menschen deutlich unter der Quote der Nicht-Behinderten (76 Prozent). Vor allem Schwerbehinderte müssten trotz besonderen Kündigungsschutzes mit Entlassungen rechnen. Sie seien zudem häufiger langzeitarbeitslos.

Bei einer Tagung zur UN-Behindertenrechtskonvention in Köln forderten Teilnehmer mehr qualifizierte Beratungs- und Vermittlungsangebote bereits für junge Behinderte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »