Ärzte Zeitung, 23.08.2010

Arbeitsmarkt nimmt wieder stärker Fahrt auf

BERLIN (dpa). Wegen des starken Wirtschaftswachstums wird die Arbeitslosigkeit dieses Jahr auf einen der niedrigsten Stände seit der deutschen Einheit fallen.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) geht in seiner neuen Konjunkturprognose davon aus, dass 2010 noch etwa 3,2 Millionen Menschen ohne Arbeit sein werden - mehr als eine Viertelmillion weniger als 2009. Dies berichtete die "Berliner Zeitung". Da der Aufschwung nach Ansicht des Spitzenverbandes an Breite gewinnt, ist ein weiterer Beschäftigungsaufbau möglich. Der DIHK rechnet angesichts der Job-Pläne der Unternehmen mit einem Anstieg der Erwerbstätigenzahl in der zweiten Jahreshälfte um rund 100 000. "Das spricht für ein großes Vertrauen der Unternehmen, die Kapazitäten künftig auslasten zu können", heißt es in der Studie.

Das Plus an Arbeitsplätzen kommt laut DIHK maßgeblich aus dem Mittelstand. Vor allem Dienstleister würden zusätzlich Personal einstellen wollen. Bei den Industrieunternehmen sei der Job-Abbau weitestgehend gestoppt, die meisten Firmen dürften die nötigen Reduzierungen des Personalbestandes hinter sich haben.

Topics
Schlagworte
Praxis & Wirtschaft (60364)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »