Ärzte Zeitung, 10.03.2011

Vier deutsche Unis unter den 100 besten der Welt

LONDON (dpa). Vier deutsche Hochschulen werden nach einer britischen Untersuchung weltweit als Spitzenunis wahrgenommen. Im neuen "Reputations"-Ranking des britischen Magazins "Times Higher Education" gehören vier deutsche Unis zu den 100 renommiertesten der Welt.

Demnach wird die Ludwig-Maximilians-Universität München von anderen Forschern noch am ehesten als Weltklasse wahrgenommen. Sie kommt auf Platz 48. Die Technische Universität München, die Humboldt-Universität Berlin und die Universität in Heidelberg folgen.

Die Unis mit dem besten Ruf sind auf britischem oder amerikanischem Boden. Allein 45 Universitäten der 100 weltweit renommiertesten Hochschulen sind in den USA. Großbritannien kommt mit zwölf Hochschulen auf Platz 2.

Auch die Top 10 teilen sich - mit Ausnahme der Universität von Tokio auf Platz 8 - allein Großbritannien und die USA. Den besten Ruf weltweit genießt das amerikanische Harvard, gefolgt vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und dem britischen Cambridge.

Das am Donnerstag veröffentlichte Ranking basiert auf einer Befragung von rund 13 400 Wissenschaftlern in 131 Ländern. Sie wurden unter anderem gefragt, welche Universität sie in ihrem Fachbereich für die renommierteste halten.

"Times Higher Education" erstellt jedes Jahr ein weltweites Hochschulranking. Dazu werden noch weitere Indikatoren, wie beispielsweise Zitate durch andere Wissenschaftler und Forschungsgelder, berücksichtigt.

Bei dem im vergangenen Jahr veröffentlichten Ranking schafften es die Universität Göttingen (43), die Universität München (61) und die Universität Heidelberg (83) unter die weltweit besten Hochschulen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »